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Gefahren lauern auch im Garten

Artikel vom 24.06.2020 von Gartenfreunde Großerlach und Umgebung e.V.

Gefahren lauern auch im Garten
Beim Kirschenpflücken durfte ich die Leiter aus ca. 3 m Höhe unfreiwillig verlassen. Den Abgang habe ich ohne Blessuren oder Knochenbrüche überstanden. D.h. Glück gehabt! Mit den Jahren wird vieles zur Routine, oder es ging ja bisher so. Man vergisst auch dass man nicht mehr so flexibel und gelenkig ist wie vor Jahren. Übrigens Gartenarbeit macht in jedem Alter Spaß, und ist nicht nur gefährlich.
Aufgrund meiner Leichtsinnigkeit, möchte ich nun die Gartenfreunde (und auch andere), auf erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen speziell bei der Gartenarbeit hinweisen. 

  • Leitern: für sicheren Stand sorgen, oder besser noch anbinden.
  • Rasenmähen: nicht barfuß oder in Sandaletten. Nicht ins laufende Messer fassen. Beim abgeschalteten Gerät kann das Messer auch noch nachschlagen.
  • Sägen: ob Hand oder Motorsägen bieten eine große Verletzungsgefahr. Nicht leichtsinnig damit hantieren. Handschuhe und bei Motorsägen entsprechende Schutzkleidung tragen.
  • Freischneider: Augenschutz und Handschuhe tragen, ansonsten einige Meter Abstand zu anwesenden Personen.
  • Lärm: Einige Gartengeräte verursachen erheblichen Lärm, daher ist ein Ohrenschutz empfehlenswert.
  • Scheren und Messer: können schwere Verletzungen verursachen, daher Handschuhe tragen.
  • Geräte mit Elektrokabel: Heckenschere, Rasenmäher etc. darauf achten, dass das Kabel nicht verletzt oder durchgetrennt wird.
  • Rechen, Hacken: langstielige so ablegen oder aufstellen, dass durch unbeabsichtigtes drauftreten der Stiel niemandem Schaden zufügen kann.
  • Schläuche: nicht zu Stolperfallen werden lassen. D.h. aufräumen.
  • Kabel: nur einwandfreie Kabel verwenden, keine geflickten verwenden.  Darauf achten, dass sie keine Stolperfallen darstellen.
  • Jauchen, Düngemittel und Spritzmittel: immer Handschuhe und ggf. Augenschutz tragen.
  • Spritzmittel: egal welche, verursachen Dämpfe, deshalb nicht kurzärmelig und in Shorts arbeiten, und Augen und- Mundschutz tragen. Geräte nach jeder Anwendung reinigen und keine Reste aufbewahren, da sich die angemischte Brühe umwandeln kann, und ganz andere Eigenschaften haben kann.
  • Spritzmittel und andere Giftstoffe nicht in Lebensmittelbehälter füllen!
  • Verletzungen: auch kleine Verletzungen behandeln. Aufgrund der häufigen Verletzungsmöglichkeiten, sollte man eine gültige Tetanusschutzimpfung (Wundstarrkrampf etc.) haben.
  • Zecken: lauern überall. Nach der Gartenarbeit sich nach Zecken absuchen. Empfehlung: Impfung gegen FSME.
  • Äste oder Gestrüpp: nicht achtlos herumliegen lassen, Stolpergefahr.
  • Keine Bretter mit Nägeln achtlos liegen lassen, schnell kann man in einen Nagel treten.
  • Handschuhe: sollten wie bei der Küchenarbeit ein „Muss“ sein.
  • Mit gepflegtem, scharfem Werkzeug macht Gartenarbeit Spaß und ist auch weniger gefährlich. Auch beim Werkzeugkauf sollte man nicht unbedingt Hauptsache „billig“ den Vorzug geben.

Fazit: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste, und eine Gute Schutzausrüstung steht jedem Gartenfreund/in. 


Kurt Herbst, Gartenfreunde Großerlach und Umgebung e.V.

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