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Im Garten geht es trotzdem weiter

Artikel vom 19.06.2020 von Gartenfreunde Großerlach und Umgebung e.V.

Im Garten geht es trotzdem weiter
Corona hat auch uns einen dicken Strich durch unsere diesjährigen Planungen gemacht. Wir konnten unsere Fachvorträge und Veranstaltungen seit Mitte März nicht mehr durchführen.    Aus diesem Grunde versuchen wir euch mit unseren fachlichen Beiträgen rund um das Haus und den Garten zu informieren.
Wir hoffen dass wir ab September wieder einigermaßen unser geplantes Programm für 2020 fortführen können. Unseren Ferienprogrammpunkt mit der Försterin würden wir gerne anbieten, es gibt ja auch Herbstferien.
Drahtwürmer
Drahtwürmer sind die Larven der Schnellkäfer. Die Larven dringen in die Wurzeln verschiedener Pflanzen ein: Salat, Karotten, Bohnen, Erbsen, Kartoffeln.
Aufgeschnittene Kartoffelscheiben und Karotten im Sommer als Fallen aufstellen. Die Scheiben sind alle zwei Tage zwei bis drei Tage zu entfernen, oder säubern.
Glühwürmchen
Die Larven von Glühwürmchen, sie benötigen drei Jahre bis sie sich in Käfer verwandeln, ernähren sich von Schnecken. Nachdem sie in die Schnecke Gift gespritzt haben, können sie die deutlich größere Schnecke innerhalb von 2 Tagen verspeisen. Die Larven finden Schutz in Erdlöchern, unter Steinen und leeren Schneckenhäusern.
Ohrwürmer
kennt wegen ihrer Zangen fast jeder. Ohrwürmer sind Allesfresser und lieben Pflanzenteile wie Dahlien- Clematisblüten und Obst. Hilfreich sind sie aufgrund ihrer Vorliebe für Blattläuse, Apfelwickler und Eier von Gespinstmotten sowie Milben. Die nachtaktiven Tiere suchen tagsüber eine geschützte Behausung. Ein umgedrehter Tontopf, gefüllt mit Holzwolle, lockt die Tiere an. Den Tontopf-Unterschlupf kann man auch, idealer weise mit Kontakt zum Stamm oder Ast, in einen Obstbaum hängen.
Falsche Ernährung auch bei Pflanzen
Werden Pflanzen nicht richtig ernährt, dann leiden auch Pflanzen und sehen oft aus, als Pilze oder Schädlinge ihnen zu schaffen gemacht haben.

  • Hellgelbe Blätter deuten auch Stickstoffüberschuß hin. z.B. bei Tomatenpflanzen rollen sich die älteren Blätter nach oben.
  • Schwefelmangel wird immer häufiger bei Kohlgewächsen und Selelrie und anderen Gemüsearten. Die Blätter vergilben und wachsen nur kümmerlich.
  • Klassische Kalziummangelerscheinung sind Blütenfäule bei Tomaten, Paprika und Zuchini. Ebenso braune Punkte (Stippe) im Fruchtfleisch von Äpfeln und Quitten.
  • Eisenmangel entsteht durch zu hohe pH-Werte.

Alle diese Schäden durch "Mangel" können durch einen Überschuß eines anderen Nährstoffes verursacht werden. Wenn man sicher sein möchte, kann man den Boden in einem Bodenlabor untersuchen lassen (ca. 10-20 Euro pro Probe).
Erste Hilfe für die Pflanzen: Wenn möglich ausgraben (bei Neupflanzungen) und eine bessere Erde geben. Boden gut lockern und die Pflanzen gleichmäßig feucht halten.
 

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