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Auf gute Nachbarschaft

Artikel vom 23.05.2020 von Gartenfreunde Großerlach und Umgebung e.V.

Auf gute Nachbarschaft – Pflanzen beeinflussen sich gegenseitig
Manch Einer wundert sich, weshalb nicht alles in seinem Gemüsebeet so wächst, wie er es gerne hätte. Ein Grund dafür kann oft sein, dass die gewählte Mischkultur nicht ideal war. Pflanzen, die in unmittelbarer Nähe zueinander wachsen, beeinflussen sich gegenseitig und haben positive oder negative Auswirkungen aufeinander.

Eine kleine Aufzählung soll etwas Licht ins Dunkel der Pflanzenbiologie bringen.

  • Bohnen hemmen das Wachstum von Zwiebeln. Vermeiden sollte man auch die Kombination von Bohnen und Lauch; Zwiebel und Erbsen, sowie Erbsen und Lauch.
  • Rettich und Gurken
    In heißen, trockenem Frühsommerwetter können die oberirdischen Ausscheidungen von Rettichen (nicht von Radieschen) die Gurkenblühte taub werden lassen.
  • Petersilie und Kopfsalat
    Petersilie und Gartenkresse scheiden aggressive ätherische Öle aus, die manche Schadinsekten vertreiben, andererseits aber Nachbarschaftspflanzen beinträchtigen können. Am meisten leidet dabei der Kopfsalat. Er bildet keine Köpfe aus, und beginnt vorzeitig zu schießen. Für Tomaten ist Petersilie jedoch ein guter Partner.
  • Gurken und Tomaten
    sollten nicht zu dicht nebeneinanderstehen. Kräftige Tomaten können Gurken verkümmern lassen. Im Folgejahr kann es auch umgekehrt sein. (Standortwechsel sinnvoll)
  • Salat und Möhre
    Diese Kombination ist zu empfehlen, da das Kopfsalatwachstum durch die Möhrenwurzeln ausströmende Gas gefördert wird. Oberirdisch kann der Kopfsalat dann beitragen, die Möhrenfliege abzuhalten.

Kapuzinerkresse, Ringelblume und Studentenblumen
Diese drei Gewächse sollten in keinem Garten fehlen!

  • Kapuzinerkresse wehrt Schadinsekten (z.B. Läuse) ab. Außer unter Obstbäumen ist eine Bepflanzung an Rändern von Stangenbohnen, Tomaten oder zwischen Kohlgewächsen sinnvoll.
  • Ringelblumen sind gut für Tomaten, bewirkt krankheitsfreien Aufwuchs und guten Ertrag.
    Pflanzenförderliche Substanzen werden über das Wurzelwerk ausgeschieden.  
    Gut für: Tomaten, Erbsen, Bohnen, Gurken, Kohl, Obstbäume, Beerensträucher, Iris, Lilien und Rosen.
  • Studentenblume (Tagetes). Ihre Nachbarschaft ist für alle Gemüse- und Obstpflanzen förderlich.
    Gut für: Bohnen, Erdbeeren, Möhren (hält Möhrenfliege fern), Rosen, Kohl (Kohlhernie), Obstbäume.

[zusammengestellt vom Fachberater Kurt Herbst]

 

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