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Gemeinde Großerlach - Mit staatlich anerkanntem Erholungsort Grab

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Feierliche Inbetriebnahme eines Meilensteins

„Ich kann mich noch gut an meine Anfänge hier in Großerlach erinnern“ leitete Bürgermeister Christoph Jäger in die Begrüßung auf dem Hohe Brach ein. „Eines der damals offenen Großprojekte war der Neubau eines Hochbehälters auf dem Hohe Brach – und man war sich seinerzeit einig: Genauso wie eine neue Gemeindehalle wird auch das in der finanzschwachen Gemeinde Großerlach immer ein Traum bleiben. Nun, die neue Halle steht schon ein Weilchen – und heute weihen wir offiziell den Hochbehälter ein – und setzen damit einen vorläufigen Schlusspunkt unter die konsequente Umsetzung unserer 2004 im Gemeinderat verabschiedeten Trinkwasserkonzeption.“
Jäger freute sich, neben Vertretern aus dem Gemeinde- und Ortschaftsrat, Mitarbeiter/innen von Bauhof und Verwaltung, sowie zahlreichen Vertretern des beauftragten Ingenieurbüros Riker+Rebmann und der am Bau beteiligten Firmen, auch Staatssekretär Wilfried Klenk und Gäste der beteiligten Fach- und Bewilligungsbehörden begrüßen zu dürfen. Denn gerade letztere hätten einen großen Anteil an der Verwirklichung dieses Traumes. Ihrem Einsatz und ihrer fachkundigen Beurteilung der eingereichten Förderanträge der Gemeinde Großerlach sei die durchgängige Kofinanzierung der aus der Trinkwasserkonzeption entwickelten Maßnahmen mit in der Regel 80 % der förderfähigen Kosten zu verdanken. Beim nun vollendeten Projekt entspricht dies im Verhältnis zum Gesamtvolumen bei Antragstellung von rund 2,2 Mio € einer Förderung durch das Land Baden-Württemberg in Höhe von stolzen 1,47 Mio €. Wenn nun in einigen Jahren mit der Erschließung des Tiefbrunnens Erlacher Bach und der Verbundleitung zur Trinkwasserversorgung der Gemeinde Mainhardt das sogenannte „I-Dipfele“ angegangen wird, hoffe man natürlich erneut auf die Unterstützung des Landes.

Besonders erfreulich sei auch, so Jäger weiter, dass es nach aktuellem Stand erneut gelungen sei, die eingeplanten Kosten nicht nur einzuhalten, sondern sogar zu unterschreiten, was bei Projekten der Öffentlichen Hand offenbar eher nicht der Normalfall ist, in der Gemeinde Großerlach aber seit Jahren Ziel und nahezu schon Tradition. Dies sei auch ein Verdienst des die Arbeiten begleitenden Ingenieurbüros Riker + Rebmann, federführend Ingenieur und Bauleiter Marc Braun, sowie der vielen am Bau der einzelnen Gewerke beteiligten Firmen und Unternehmen. Die Abwicklung vor Ort, insbesondere bei Überschneidungen verschiedener Gewerke mit unterschiedlichen Auftragnehmern, sei vorbildlich gewesen. Gerade wenn auch einmal Probleme auftauchten, was bei einem Projekt dieser Größenordnung unvermeidbar ist, war man stets im Sinne des Ganzen um einvernehmliche Lösungen bemüht - und dies letztlich überaus erfolgreich, nicht zuletzt auch dank der hochmotivierten Mitwirkung des Bauhofteams. Bürgermeister Jäger dankte, auch im Namen des Gemeinderats und der Bevölkerung, allen Beteiligten für die nicht nur gute, sondern ausnahmslos hervorragende und produktive Zusammenarbeit und nannte sodann noch einige interessante Eckdaten (siehe Infokasten) zu diesem nun verwirklichten „Herzstück unserer kommunalen Trinkwasserversorgung.“

Hans-David Riker vom Murrhardter Ingenieurbüro Riker + Rebmann schloss sich dem Dank an. Er könne die vorbildliche Zusammenarbeit nur bestätigen. Und er betonte, dass man in der Gemeinde Großerlach auf eine geballte Ladung an Erfahrung und Fachwissen zugreifen könne. Es sei beispielhaft, wie sich hier seit Jahren in praktischen Fragen von der Planung bis zur Umsetzung neben Bürgermeister und Gemeindeverwaltung gerade auch die jeweiligen Bauhofleiter und Wassermeister zum guten Gelingen eines Projektes einbringen würden.

Abschließend war es Matthias Kuck von der Firma Lipp GmbH ein Anliegen, sich namens der beauftragten Unternehmen zu bedanken. Dieses Projekt habe trotz oder vielleicht auch wegen der hohen Anforderungen richtiggehend Spaß gemacht. Er und seine Kollegen werden die Gemeinde Großerlach in sehr guter Erinnerung behalten. Für die Firma Lipp GmbH war dieser Behälterbau im Schwäbischen Wald eine wichtige Visitenkarte für die Zukunft, was der Gemeinde Großerlach mit ihrem Hochbehälter Hohenbrach eine regelmäßige Präsenz auf internationalen Fachmessen und auch im letzten Jahreskalender des Unternehmens einbrachte. Im Anschluss waren die Gäste - passend zum Element Wasser - zu einem köstlichen Fischeintopf der Fischerkate eingeladen.

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