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Land fördert Breitbandausbau mit rund 3,2 Millionen Euro

Im Zuge der Bundesbreitbandförderung will die Stadt Murrhardt gemeinsam mit den Gemeinden Althütte, Großerlach und Sulzbach an der Murr eine zeitgemäße Telekommunikationsinfrastruktur nach den aktuellen Richtlinien des Bundes schaffen. Ziel der interkommunalen Zusammenarbeit ist die Deckung einer Wirtschaftlichkeitslücke eines privatwirtschaftlichen Betreibers. Gerade im ländlichen Raum ist die Herstellung einer zeitgemäßen Telekommunikationsinfrastruktur für Telekommunikationsanbieter nicht eigenwirtschaftlich.  
Bereits im September hat die Stadt Murrhardt für den interkommunalen  Breitbandausbau der vier Partner 8,1 Millionen Euro vom Bund bewilligt bekommen. Beim Land wurde ein Förderantrag nach VwV Breitbandmitfinanzierung über die vorgesehene Co-Finanzierung des Landes in Höhe von rund 3,2 Millionen Euro gestellt.
Den Zuwendungsbescheid über 3.240.031,60 Euro durfte Bürgermeister Armin Mößner gemeinsam mit der ehrenamtlichen Stellvertreterin des Bürgermeisters der Gemeinde Sulzbach an der Murr, Frau Edelgard Löffler im Rahmen einer Bescheidübergabe in Stuttgart dieser Tage aus den Händen des Ministerialdirektors und Amtschefs des Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migration Julian Würtenberger in Empfang nehmen. Mit dabei war auch Landtagsvizepräsident Wilfried Klenk, der sich darüber freute, dass sich die vier Partner im Schwäbischen Wald nun an die Umsetzung ihres Breitbandvorhabens machen können.  
„Wir wollen in Baden-Württemberg mit Hochgeschwindigkeit ins digitale Zeitalter starten. Die Digitalisierung ist der Megatrend dieses und des kommenden Jahrzehnts und berührt alle Lebensbereiche. Eine flächen-deckende und leistungsstarke digitale Infrastruktur ist die Lebensader einer digitalen Gesellschaft. Dafür nehmen wir ordentlich Geld in die Hand“, sagte der Amtschef im Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration, Ministerialdirektor Julian Würtenberger im Rahmen der Bescheidübergabe.  
Durch das Projekt sollen mehr als 3.300 Haushalte und rund 400 Unternehmen in den vier Kommunen, die mit derzeit weniger als 30 Mbit/s versorgt sind, nach der Bundesbreitbandrichtlinie zuverlässig mit mindestens 50 Mbit/s versorgt werden.  
Mehr als 20% der Anschlüsse im Projektgebiet – insbesondere Gewerbegebiete - sollen nach Ende der Ausbaumaßnahme mit 100 Mbit/s oder mehr versorgt werden.
Als zukünftig verwendete Technologien sind FTTB (Fiber to the building) und FTTC (Fiber to the curb) vorgegeben. Ein offener und diskriminierungsfreier Zugang (Open Access) zu der errichteten Infrastruktur muss gewährleistet sein.  
Die Versorgung mit schnellem Internet ist grundsätzlich Aufgabe der privaten Telekommunikationsunternehmen. Von staatlicher Seite werden daher in erster Linie optimale Rahmenbedingungen für den Ausbau von nachhaltigen und vordringlich glasfaserbasierten Hochgeschwindigkeitsnetzen geschaffen. Dort, wo die privaten Telekommunikationsanbieter nicht investieren, kommt der kommunale Breitbandausbau mit staatlicher Hilfe ins Spiel. Genau an dieser Stelle setzt das Landesförderprogramm an. Beim Förderprogramm der baden-württembergischen Landesregierung geht es darum, den flächendeckenden Breitbandausbau voranzubringen und auch gerade ländlich geprägte Gegenden nachhaltig attraktiv zu gestalten – als Wohnort, Wirtschaftsstandort und Tourismus-Ziel.

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