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Volles Haus zur Vernissage

Unter dem Motto Kunst im Rathaus lädt die Gemeinde Großerlach nun seit einigen Jahren Künstler dazu ein, ihre Werke über den Jahreswechsel im Rathaus Großerlach zu präsentieren. Mit Albrecht Schilling aus Michelbach konnte ein echter Autodidakt gewonnen werden, welcher sich seine künstlerischen Fähigkeiten in den vergangenen 18 Jahren selbst beigebracht hat – und dabei eine erstaunliche Ausdruckskraft und Vielseitigkeit entwickelte. Umso mehr nimmt es Wunder, dass die Ausstellung im Großerlacher Rathaus eine echte Premiere ist – denn bisher scheute Albrecht Schilling davor zurück, seine Werke im öffentlichen Raum zu präsentieren. Wie es dann doch dazu kam, und dies ausgerechnet im Rathaus Großerlach, erzählte Albrecht Schilling den zahlreichen Gästen der Vernissage. Begegnungen mit Menschen seien ihm ein wichtiges Herzensanliegen, und eine für ihn wichtige Begegnung habe eben im Rathaus Großerlach stattgefunden, als es um die Frage ging, ob er im beschaulichen Dorf Morbach seinen Traum einer eigenen Werkstatt mit Galerie würde verwirklichen können. Dank der dort, und auch von vielen anderen Freunden, erfahrenen Unterstützung, wird dieser Traum derzeit Wirklichkeit – und aus der daraus erwachsenen Freude habe er sich auf dieses Projekt in den Räumen eingelassen, wo wichtige Weichen gestellt wurden.
Bürgermeister Christoph Jäger nahm den Faden auf und bestätigte, dass auch für ihn diese Begegnung ein sehr positives Erlebnis war – und dass er sich sehr darüber freue, dass daraus für seine Gemeinde etwas Positives entstanden ist. Ein altes Sägewerk wird nicht nur vor dem Verfall gerettet, sondern in einen Ort der Kunst, der Kreativität und der Begegnung umgewandelt. Sodann führte er in die Kunst Albrecht Schillings und in die Ausstellung ein. Gezeigt werden einzigartige Skulpturen, geschaffen für die Ewigkeit aus Metall, welches eigentlich bereits zur Vergänglichkeit verdammt war. Schilling haucht vermeintlich kaltem Stahl, scheinbar totem Metall, buchstäblich Leben ein, verleiht ihm die Flügel eines Adlers und schenkt ihm ein Gesicht, so Jäger. Kalter Stahl, kaltes Metall sei auf einmal nicht mehr kalt – sondern strahle eine lebendige Wärme aus; so, dass man es berühren möchte. Aber auch die abstrakten Gemälde fesseln den Betrachter mit ihrer Ausstrahlungskraft. Beim Nachsinnen darüber, wie man diese Bilder mit einem Wort beschreiben könne, habe sich ihm der Begriff farbleuchtend aufgedrängt. Sie wirken wie Türen oder Fenster in andere Sphären, in andere Welten, vielleicht in Traumwelten.

Auf ausdrücklichen Wunsch des Künstlers und seiner Gattin, übernahm Bürgermeister Jäger die musikalische Umrahmung selbst, bevor dann bei einem Ständerling in den außerordentlich dicht bevölkerten Räumen und Fluren des Rathauses ein entspannter Austausch unter den Gästen stattfand – über die Kunst, den Künstler und über Gott und die Welt. Damit wurde auch diese Vernissage zu dem, was Künstler und Gastgeber gleichermaßen schätzen: Ein Ort der Begegnung.

Info: 
Die Ausstellung kann noch bis Ende Januar 2020 im Rathaus zu den regulären Öffnungszeiten besucht werden.

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Fax: 07903/9154-33
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