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Gemeinde Großerlach - Mit staatlich anerkanntem Erholungsort Grab

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Gemeinde & Wirtschaft | Geschichte | Kurzchronik

Kurzchronik

Historisches Großerlach bis Heute

1251
Böhringsweiler ist erstmals urkundlich bezeugt

1300, 24. Mai
Bei einem Rechtsstreit zwischen Albrecht von Löwenstein und Gottfried von Rot um die Vogtei wird Trauzenbach urkundlich erwähnt.

1364, 28. September
Der Edelknecht Rüdiger von Ohrn und seine Söhne Hans und Rüdiger Herald von Ohrn verkaufen an Graf Albrecht von Löwenstein um 82 Pf. h. folgende Güter, Gulden, Rechte und Vogteien: "...und zu erlach Herman git 43, ein faßnacht Hun.."

1370, 12. November
Die Freiherren von Sturmfeder (aus Oppenweiler) verkaufen ihre Güter in Oberrat und Umgebung. Darin befinden sich auch Besitzanteile in Erlach.

1376, 27. Mai
In einer Urkunde wird der Sohn Fritz Segers von Mannenweiler aufgeführt.

ab 1400

1426, 16. März
Kuhnweiler wird erstmals erwähnt

1439
Zusammen mit der Feste Reichenberg wird Fischbach bei einer Pfändung genannt

1441, 2. Januar
Die Grafen von Löwenstein verkaufen neben anderem auch Erlach an Pfalzgraf Ludwig

ab 1500

1504
Herzog Ulrich von Württemberg erobert die Grafschaft Löwenstein. Großerlach kommt damit unter württembergische Oberhoheit.

1510
Graf Ludwig erhält Teile seiner Grafschaft Löwenstein zurück. Großerlach bleibt also löwensteinisch. Der Weiler gehört zum Stabsamt Sulzbach.

1568
In Fischbach (heutigem Mittelfischbach) wird eine Glashütte errichtet

1592, 11. November
Herzog Ludwig von Württemberg erlaubt Hans Greiner "Glaser und Hüttmeister" zu Fischbach eine Mahlmühle mit zwei Mahlgängen einzurichten.

ab 1600

1605
Bau einer Glashütte in Altfürstenhütte.

1695/96
Entstehung von Neufürstenhütte durch Ansiedlung einer Glashütte.

ab 1700

1726
Gründung von Liemersbach (früher auch Lämmersbach oder Ludwigshof) durch 3 Familien, die sich auf löwensteinischem Land ansiedelten.

1737
Bau einer Glashütte in der heutigen Erlacher Höhe

1772/73
Großerlacher Silberrausch. Bau des Silberstollens "Gabe Gottes'.

1780
Die Reste der Schmelzhütte werden in Liemersbach verkauft

ab 1800

1806
Die löwensteinischen Gebiete und damit Großerlach kommen endgültig zu Württemberg

1834
Errichtung einer Postwagenverbindung Stuttgart - Backnang - Sulzbach – Großerlach - Mainhardt - Schwäbisch Hall mit einer Relais-Posthalterei (Pferdewechsel) in Großerlach beim Kronenwirt Wenzel. (Der Postwagen verkehrte 3 Mal die Woche)

1837
Die Schulgemeinde Groß- und Klein-Örlach, die Glashütte und Oberfischbach baut in Sommerhalder Gässle (heute Am Berg) ein Wohnhaus zu einem Schulhaus um.

1847, 15. Juli
Auflösung der Großerlacher Relaisposthalterei

1848, 13. Mai
Aus den zu Sulzbach gehörenden Parzellen Großerlach, Kleinerlach, Erlacher Glashütte und Liemersbach und den zu Reichenberg gehörenden Parzellen Ober- Mittel- und Unterfischbach wird die selbständige politische Gemeinde Großerlach gebildet.

1849
Errichtung des Friedhofes

1852/53
Bau der Straße von der Oerlacher Glashütte nach Grab

1854
Bau der Straße von der Staatsstraße zur Oerlacher Glashütte

1854, 21. November
Errichtung der Pfarrei Großerlach durch eine königliche Verordnung

1857/1858
Bau der Kirche

1860/1861
Bau des Pfarrhauses

1882
Bau des alten Schulhauses

1891
Der außerhalb des Ortes liegende Gollenhof brennt ab. Er wird nicht wieder aufgebaut.

ab 1900

1911
Die Wasserleitung für Großerlach und seine Ortsteile wird gebaut. Die ersten Telefonleitungen entstehen.

1916
“Spuk von Großerlach"

1927
Großerlach wird an das Stromnetz angeschlossen

1929, 20. September
Brand in der Sägmühle

1934, 26. August
Einweihung der neuen Turnhalle und des Sportplatzes am nördlichen Ortsrand

1935
Bau und Einweihung der Ortsverbindungsstraße von Großerlach über Oberfischbach und Kleinerlach nach Neufürstenhütte

1939
Die selbständige Gemeinde Neufürstenhütte, zu der der nördliche Teil von Kleinerlach gehörte, und die Ortsteile Altfürstenhütte, Böhringsweiler, Hals und Kuhnweiler von Wüstenrot, sowie der Wiedhof von Mainhardt kommen am 1.10,1939 zu Großerlach

1940
Beschaffung einer neuen Kirchenuhr.

1942, 24. März
Die größere der beiden Kirchenglocken wird abgenommen und zum Einschmelzen abtransportiert.

1945, 16. April
Die deutsche Wehrmacht sprengt bei ihrem Rückzug an der Straße nach Mainhardt die Brücke über die Rot

1945, 18. April
Morgens rücken die Amerikaner mit schweren Panzern in Großerlach ein. Am Tage vorher hatten sie Neufürstenhütte und Oberfischbach besetzt.

1949, November
Die Kirchengemeinde kann die neue Glocke als Ersatz für die im Krieg Abgegebene weihen.

1952
Zusammenlegung der Schulen von Alt- und Neufürstenhütte zu einer 2-klassigen Schule, mit der Oberstufe in Neufürstenhütte und der Unterstufe in Altfürstenhütte

1965
Zusammenfassung der Schulen von Altfürstenhütte, Neufürstenhütte, Liemersbach und Großerlach im neuen Schulgebäude an der Liemersbacher Straße

1974, 1. Juli
Die selbständige Gemeinde Grab mit den Ortsteilen Butzberg, Frankenweiler, Hohenbrach, Mannenweiler, Morbach, Morbach-Platte, Schönbronn, Schöntalhöfle, Schöntalsägmühle, Schweizerhof und Trauzenbach wird im Zuge der Gemeindereform in Großerlach eingegliedert.

1985
Der Fernmeldeturm am Hohenbrach wird auf 133 Meter aufgestockt.

1992
Bau der Schwalbenflughalle

1994
Die Gemeinde feiert ihr 150 jähriges Bestehen

ab 2000

2000, 28. Januar
Brand im Großerlacher Kindergarten.

2001, 10. Januar
Der Kindergartenbetrieb wird im wieder aufgebauten Gebäude aufgenommen.

2005
Der Gewerbeverein Großerlach veranstaltet die 1. Großerlacher Gewerbeschau.
Der Teilort Altfürstenhütte feiert sein 400-jähriges Jubiläum.

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