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Neue Grundsatzregeln bei Diakonie ambulant- Mitgliederversammlung vom 23.11.2011

Artikel vom 27.11.2011 von Diakonie ambulant - Gesundheitsdienste Oberes Murrtal e.V.

Neue Grundsatzregelungen für Diakonie ambulant

 

Mitglieder von Diakonie ambulant – Gesundheitsdienste Oberes Murrtal e.V. sind die Kommunen, Kirchen und Krankenpflegevereine im Raum Murrhardt, Sulzbach, Spiegelberg und Großerlach. Insgesamt hat der 1996 gegründete und aus den Krankenpflegevereinen hervorgegangene Verein so 20 körperschaftliche Mitglieder. Aufgabe des Vereins ist die überparteiliche und überkonfessionelle Durchführung diakonischer Aufgaben wie Kranken- und Altenpflege, Rehabilitation, Haus- und Familienpflege, oder therapeutischen Leistungen, um die Wichtigsten Felder zu nennen. Er nimmt mit seinen Mitarbeitenden seinen ökumenisch geprägten Auftrag im Geiste christlicher Nächstenliebe wahr. Wer als Privatperson die Arbeit unterstützen möchte, kann dies über die Mitgliedschaft in seinem örtlichen Krankenpflegeverein tun.

 

Aufgrund des allgemeinen Wandels in den letzten 15 Jahren wurde es notwendig und sinnvoll, die Grundsatzregelungen der Anfangszeit zu überarbeiten und an die Entwicklung anzupassen. Schon im Juni hat die ordentliche Mitgliederversammlung deshalb den Entwurf einer Neufassung der Vereinssatzung und einer Fördervereinbarung verabschiedet und zur Diskussion bei den Mitgliedern frei gegeben (wir berichteten darüber). Wesentliche Elemente der Neuregelungen sind die die Beibehaltung der Rechtsform des eingetragenen Vereins, die Einführung eines geschäftsführenden Vorstands und die Übertragung der vom derzeitigen ehrenamtlichen Vorstand wahrgenommenen Controllingaufgaben auf einen Aufsichtsrat und eine geänderte Regelung einer evtl. notwendigen Abmangelfinanzierung.

 

Die schon damals für November angekündigte außerordentliche Mitgliederversammlung wurde von Pfarrer Christoph Mosebach mit einem geistlichen Impuls zu der sehr aktuellen Tageslosung eröffnet. Der Vorsitzende konnte 19 der 20 Mitglieder begrüßen, so dass die erforderliche Beschlussfähigkeit problemlos gegeben war. Vertreten waren 2.382 von insgesamt 2.400 Stimmen. Für die Neufassung der Satzung wurden insgesamt 2288 Stimmen abgegeben. Die neue Fördervereinbarung wurde einstimmig angenommen und unterzeichnet. Sie sieht im Bedarfsfall Förderbeiträge der Kommunen und Kirchengemeinden in Höhe von 0,50 € pro Einwohner bzw. Gemeindeglied vor und enthält die Regelung für Förderbeiträge der Krankenpflegevereine in Höhe von 25 % ihres Beitragsaufkommens.

 

Geschäftsführender Vorstand wurde ab 1. Januar 2012 für die kommenden 5 Jahre der bisherige Geschäftsführer, Herr Thomas Nehr. Sein Vertreter wurde Herr Pflegedienstleiter Ralf Menzel, der bisher schon stellvertretender Geschäftsführer war. Der Wahlvorschlag für den Aufsichtsrat, bestehend aus Frau Pfarrerin Margit Bleher und den bisherigen Vorstandsmitgliedern Herrn Bürgermeister Uwe Bossert, Herrn Pfarrer Christoph Mosebach, Herrn Werner Stingel und Herrn Bürgermeister Dieter Zahn wurde durch die Mitglieder nicht durch weitere Vorschläge oder Kandidaturen ergänzt. Entsprechend einstimmig erfolgte die Wahl unter Leitung von Bürgermeister Armin Mößner. Ebenfalls einstimmig wurden für die nächsten zweieinhalb Jahre Herr Werner Stingel zum Aufsichtsratsvorsitzenden und Herr Bürgermeister Dieter Zahn zum stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt. Die unterschiedliche Dauer der jetzt ersten Amtszeit von Vorstand und Aufsichtsrat soll dauerhaft zu einem Versatz der Amtszeiten beider Organe führen und so mit zur möglichst stabilen und stetigen Vereinsführung beitragen.

 

Zum Schluss der sehr zügig abgelaufenen Sitzung bedankte sich Pfarrerin Margit Bleher für alle Mitglieder beim bisherigen Vorstand und bei der Geschäftsführung für die gute Vorbereitung und Begleitung dieser doch recht gravierenden Veränderungen. Für den Vorstand bedankte sich Bürgermeister Uwe Bossert beim bisherigen Vorsitzenden mit einem Weingebinde für das erbrachte zusätzliche Engagement im Zusammenhang mit der Neuregelung und für die gute Zusammenarbeit. 

 

Herr Uwe Bossert bedankt sich bei Herrn Werner Stingel fr dessen Arbeit als 1. Vorsitzender
Herr Uwe Bossert bedankt sich bei Herrn Werner Stingel fr dessen Arbeit als 1. Vorsitzender

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